ESTATIKA 2.0 − Wohngebäude (EFH, ZFH)
Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen des Wachstums. Die Erfolge im Bereich genehmigungsfreier Bauvorhaben sind so groß, dass zunehmend auch nach der Planung größerer Projekte gefragt wird. Die Zinsen sind niedrig, Planer und Handwerker stark ausgelastet. Gleichzeitig entstehen neue Förderprogramme. Warum also nicht auch größere Vorhaben planen?
Die Idee
Der Neubau, Anbau und die Aufstockung eines Einfamilien- oder Zweifamilienhauses sind genehmigungspflichtige Vorhaben. Das bedeutet, dass mehrere Planer und Baubehörden an einem Projekt beteiligt sind – die Komplexität steigt.
ESTATIKA erweitert daher das eigene Leistungsportfolio und bietet die planerische Begleitung bis zur Baugenehmigung aus einer Hand an. Neben dem Standsicherheitsnachweis werden auch Schallschutz‑, Wärme- und Brandschutznachweise, Bauantragsplanung (über Kooperationspartner) sowie Fördermittelanträge (über Kooperationspartner) angeboten.
Die Herausforderung
Die allermeisten Grundstückseigentümer bauen ein individuelles Gebäude auf ihrem Grundstück. Wie das Gebäude am Ende genau aussehen soll, wissen viele Auftraggeber vorab nicht. Im Jahr 2020 ist es üblich, dass Honorare von Architekten und Ingenieuren steigen, je höher die Baukosten am Ende ausfallen (entspricht der HOAI-Logik). Insbesondere zu Beginn eines Projektes ist es unter Berücksichtigung der vorgenannten Gegebenheiten herausfordernd, ein unternehmerisch nachhaltiges und für Kunden zugleich nachvollziehbares Honorarangebot zu erstellen.
Unternehmerisch gilt es, bereits in der Vertriebsphase die Kundenbedürfnisse mit möglichst geringem Aufwand zu erkennen. Während der Projektarbeit liegt die Herausforderung darin, effizient im Team zu arbeiten und Planungsiterationen zu minimieren, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Der Abruf von Fördermitteln verändert den klassischen Planungsprozess, da Immobilien- und Baufinanzierungen zunehmend von einem Fördermittelantrag und den Vorleistungen eines Energieeffizienz-Experten abhängig werden.
Durch die Förderungen werden die Projekte auch technisch anspruchsvoller. Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Lüftungsanlagen gehören mehr und mehr zur Standardausstattung eines Wohngebäudes.
Die Lösung
Es wird Fachpersonal in verschiedenen Fachbereichen eingestellt. Intern werden Weiterbildungen und Zertifizierungen durchgeführt. Neben eigenen Fachexperten in den Bereichen Schall‑, Wärme- und Brandschutz werden bestehende Kooperationen in den Bereichen Fördermittel und Architektur intensiviert.
Gleichzeitig steht mit Christoph Ebbing ein Generalist beratend zur Seite, der versteht, Kundenbedürfnisse und technisch Machbares zu kombinieren, bevor eine Vielzahl an Planungsbeteiligten ihre Tätigkeit beginnt. In Zusammenarbeit mit Stefan Tiesmeyer, einem der Gründer der ESTATIKA GmbH, werden die Unternehmensprozesse entsprechend angepasst – angefangen bei digitalen Checklisten bis hin zu digitalen CRM-Systemen und strukturierter Datenablage.
Der Erfolg
Der Umsatz kann weiterhin hochprozentig gesteigert werden. Bereits jetzt werden bundesweit mehrere hundert Ein- und Zweifamilienhäuser geplant, genehmigt und von Fördermittelgebern freigegeben.








